SaM-Power GmbH

Gessofex - pH Stabilisierung durch basisch wirkende Kreide

Auf Grund steigender Substratpreise wächst der wirtschaftliche Druck der Betreiber. Um die Rentabilität einer Anlage zu gewährleisten, muss der Gärprozess optimal eingestellt und die Methanerträge maximiert werden. Biochemisch bedeutet Prozessstabilität ein stabiles Fließgleichgewicht der Vorgänge innerhalb der anaeroben Abbaukette.

Der Gärprozess selbst ist sehr komplex und abhängig vom Gärsubstrat. Eine der gravierendsten Betriebsstörungen auf Biogasanlagen bildet in diesem Zusammenhang die Versauerung des Reaktors. Die Versauerung erfolgt wenn im Reaktor prozessimmanent zu viele organische Säuren gebildet werden und dadurch der pH-Wert so weit absinkt, dass die methanogenen Bakterien inaktiviert werden. Die Versauerung des Biogasreaktors bedeutet einen großen wirtschaftlichen Verlust. Der Einsatz basisch wirkender Additive führt zur Stabilisierung des Gärprozesses. Für diese Fälle wird der Einsatz von CaO, Ca(OH)2 oder CaCO3 empfohlen.

Die feinteilige Kreide reagiert sofort mit der Kohlensäure im Fermenter CaCO3 + CO2 + H2O -> Ca(HCO3)neutralisiert und puffert das ganze System.

  • Eine natürliche Feinteiligkeit (d50 = 2-3µ)
  • Eine gute Löslichkeit – durchaus vergleichbar mit CaO und Ca(OH)2
  • Sicherheitstechnische und arbeitsrechtliche Unbedenklichkeit
  • Eine Haltbarkeit von mindestens 12 Monaten
  • Nicht Wasser gefährdend
  • Eine Nichtgefährdung bei Überdosierung
  • Keine Sedimentationsgefahr durch die natürliche Feinteiligkeit, dadurch keine Materialablagerung im Fermenter
  • Kostengünstig

Erhältliche Lieferformen

  • Gesackte Ware 25 kg
  • Big Bag
  • Lose im Silo Lkw
  • Flüssig – Slurry im Tank Lkw
REM-Aufnahme zeigt die feinteilige Struktur der Kreide (70 - 100 Mio. Jahre), Foto: IGAS research, Goslar