SaM-Power GmbH

Siliermittel werden in zunehmendem Maße auch im Biogasbereich eingesetzt. Viele Betreiber schätzen die dadurch erzeugte höhere Stabilität, besonders von anfälligen Maissilagen. 

Eine Erhöhung des Essigsäureanteils durch heterofermentative Milchsäurebakterien (z.B. Lactobacillus buchneri, Lactobacillus brevis oder Lactobacillus kefiri) hemmt unerwünschte Hefen und reduziert somit die Verluste nach dem Öffnen, während der Entnahme. 

Doch das ist längst nicht alles, wozu moderne Silierzusätze in der Lage sind. Neben reinen Stabilisatoren gibt es eine neue Generation an Zusätzen, die die Verfügbarkeit von Kohlenhydraten für methanbildende Bakterien erhöht. Durch eine bessere und tiefere Aufspaltung von Pflanzenstrukturen wird die Silierung intensiviert und die Angriffsfläche für Mikroorganismen erhöht. Die Silage wird mittels spezieller Enzyme stärker zersetzt, was den Abbau der biologischen Masse im Fermenter erleichtert und beschleunigt. 

Prozessschritte, die sonst erst in der Biogasanlage geschehen werden somit schon in der Silage vollzogen. Dadurch hilft Hydrosil PI.XE die praktische Gasausbeute dem theoretischen Potenzial anzunähern.